Die CDU Karlsruhe drängt auf eine ergebnisoffene und breite Diskussion mit Fachleuten und der Bürgerschaft über die Frage, an welcher Stelle in Karlsruhe das neue Staatstheater entstehen soll. Dabei spielen Kosten, Bauzeit, Qualität und städtebauliche Fragen eine entscheidende Rolle.

Nachdem eine weitere Kostenexplosion für den bisher geplanten Umbau bzw. Erweiterungsbau des inzwischen fast 50 Jahre alten Badischen Staatstheaters öffentlich bekanntgeworden sind, muss über eine sinnvollere Alternative nachgedacht werden. Die Kosten von weit über 500 Millionen Euro, so wie verlautbart, bzw. solche von sogar rund 700 Millionen Euro, über die hinter vorgehaltener Hand in und um das Rathaus herum bereits gesprochen wird, sind der Bürgerschaft nicht vermittelbar und angesichts der dramatisch schlechten Haushaltslage unverantwortlich. Außerdem würde dadurch für die vielen weiteren dringend notwendigen freiwilligen Leistungen der Stadt in den Bereichen Kultur, Soziales und Sport auf Jahre hinaus kein Geld mehr da sein, so der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB.

Deshalb sollte man sich jetzt dringend die Zeit nehmen, einen kompletten Theater-Neubau auf dem Messplatz gründlich und seriös zu prüfen. Vieles spräche dafür: Sicher wesentlich geringere Kosten, eine relevante kürzere Bauzeit und viel weniger Unannehmlichkeiten für Ensemble und Besucher und keine Notwendigkeit, Ersatzspielstätten zu besorgen. Das Konzerthaus könnte damit unangetastet bleiben, was für das Kongressgeschäft der Stadt von großem Vorteil wäre, zumal ja noch jahrelang mit einer Nichtbenutzbarkeit der Stadthalle zu rechnen ist. Hinzu käme, dass auf dem jetzigen Gelände des Theaters umfangreicher und attraktiver Wohnungsbau für die gesamte Bevölkerung in bester Innenstadtlage entstehen könnte.

Für den Messplatz spräche außerdem die gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV, dem Fahrrad über den Ostaue-Park und dem Auto über die Durlacher Allee, die unmittelbare Nähe zum Kreativpark Ost auf dem Areal „Alter Schlachthof“ und zum Campus One der Musikhochschule. Alles zusammen ergäbe ein neues kulturelles Herzstück Karlsruhes und damit eine echte Win-Win-Situation.

Bild: Marcel Heinzmann

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