CDU Karlsruhe fordert noch stärkeren Ausbau der Kinderbetreuung
Der CDU Kreisverband Karlsruhe-Stadt hat sich in seiner Kreisvorstandssitzung am 8. Dezember für einen noch stärkeren Ausbau der Kinderbetreuungsangebote in Karlsruhe ausgesprochen, damit im Jahr 2015 jedes zweite Kind unter drei Jahren betreut werden kann. Die CDU Karlsruhe setze damit ihre seit dem Jahr 2004 eingeschlagene Richtung in der Familienpolitik fort, die Kinderbetreuung auszubauen, so der Kreisvorsitzende Wellenreuther und die Fraktionsvorsitzende Luczak-Schwarz gemeinsam.
„Das Land stellt den Kommunen mehr finanzielle Mittel für die Kleinkindbetreuung zur Verfügung. Dies sollte Karlsruhe zum Anlass nehmen, ehrgeizigere Ziele zum Ausbau der Kinderbetreuung zu formulieren. Die CDU Karlsruhe fordert deshalb, bis zum Jahr 2015 für jedes zweite Kind unter 3 Jahren eine Betreuungsmöglichkeit anzubieten“, erklärt der CDU Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther und führt dazu aus: „Wie eine städtische Umfrage unter den Eltern ergeben hat, kann im Bereich der Kinderbetreuung in Karlsruhe von einer Bedarfsquote von rund 50 Prozent ausgegangen werden. Das bisherige Ziel in Karlsruhe, bis 2013 eine Betreuungsquote von 35 Prozent und bis 2015 eine Quote von 40 Prozent zu schaffen, reicht also nicht aus.“
Die CDU-Gemeinderatsfraktion vertritt denselben Kurs. „Die Kinderbetreuung ausbauen, das ist seit Jahren unser großes Anliegen“, so die Vorsitzende Gabriele Luczak-Schwarz. In den letzten Jahren sei Karlsruhe dort auch ein gutes Stück voran gekommen. „Mit den zusätzlichen Landesmitteln wollen wir jetzt aber noch einmal einen richtigen Schub für die Kinderbetreuung in der Stadt“, hebt Luczak-Schwarz hervor.
Andere Städte machen es vor: „Heidelberg und Stuttgart wollen schon bis 2012 eine Versorgungsquote von mindestens 50 Prozent erreichen“, berichtet die familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Bettina Meier-Augenstein. „Karlsruhe ist eine familienfreundliche Stadt und darf in diesem Bereich nicht hinter andere Kommunen im Land zurückfallen“, betont die Stadträtin.
Die Landesregierung stellt den Kommunen ab kommendem Jahr deutlich höhere Mittel für den Ausbau der Kleinkindbetreuung zur Verfügung. Für die Stadt Karlsruhe bedeutet dies ab 2012 jährlich rund 15 Mio. Euro zusätzliche Mittel.
