Mehrgenerationenhaus: Stadt will Ko-Finanzierung für Brunhilde-Baur-Haus übernehmen

Erfreut zeigt sich die CDU Karlsruhe darüber, dass die Stadt die Ko-Finanzierung in Höhe von 10.000 Euro im Jahr 2012 für das Brunhilde-Baur-Haus in Neureut übernehmen wird, sollte die Einrichtung bei der anstehenden Fortführung des 2007 begonnenen Aktionsprogramms „Mehrgenerationenhäuser“ auf Bundesebene erneut ausgewählt werden.

„Wir freuen uns, dass auf Initiative der CDU-Fraktion die Mittel bereit gestellt werden und sich damit die Chance erhöht, 30.000 Euro zusätzliche Bundesmittel für eine äußerst wertvolle soziale Arbeit nach Karlsruhe zu holen“, so die Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Gabriele Luczak-Schwarz.

„Das Brunhilde-Baur-Haus hat sich in den letzten fünf Jahren als aktive, das generationenübergreifende Miteinander fördernde Begegnungsstätte für Jung und Alt etabliert. Mit der Zusage zur Ko-Finanzierung durch die Stadt ist die Grundvoraussetzung geschaffen, dass die attraktiven Möglichkeiten dieser Einrichtung auch über das Jahr 2011 hinaus für die Karlsruher Bevölkerung angeboten werden können, sofern das Haus durch den Bund ausgewählt wird“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB, der auch Pate des Brunhilde-Baur-Hauses ist.

Stadträtin Bettina Meier-Augenstein berichtet, dass der Gemeinderat die Mittel aufgrund der Dringlichkeit im Wege der Offenlage bereitstellte.

Neben dem Brunhilde-Baur-Haus, das im Jahr 2006 als bundesweit eine der ersten Einrichtungen in das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ aufgenommen wurde, bewirbt sich im Stadtkreis Karlsruhe eine weitere Einrichtung für das Folgeprogramm von 2012 bis 2014: Es handelt sich um das Hardtwaldzentrum, das den Ko-Finanzierungsanteil selbst tragen möchte, indem es intern Fördermittel umschichtet.