Verteidigungsminister de Maiziere unterstützt Karlsruher Landtagswahlkampf

Gerade einmal 24 Stunden nachdem der Karl-Theodor zu Guttenberg mit einem Großen Zapfenstreich aus dem Bundesverteidigungsministerium verabschiedet worden war, konnte der CDU Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther und der Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg, Thomas Strobl, den neuen Verteidigungsminister Dr. Thomas de Maiziere zur Unterstützung des Landtagswahlkampfes von Katrin Schütz und Manfred Groh in Karlsruhe begrüßen. „Dass noch nicht einmal die Opposition kritische Worte an Ihrer Benennung übte, spricht eindeutig für Ihr Ansehen und Ihre bisherige politische Arbeit“, lobte Wellenreuther den neuen Verteidigungsminister.

De Maiziere, der für seinen Besuch in Karlsruhe die Vertreter der Medien zu einem Gespräch in die Kreisgeschäftsstelle der CDU Karlsruhe hatte einladen lassen, kam natürlich zunächst auf die die kritische Lage in der arabischen Welt, insbesondere in Lybien, und die Bundeswehrreform zu sprechen. „Ich muss mich erst in die Materie einarbeiten“, gab de Maiziere unumwunden zu, was auch zur Folge habe, dass Standortentscheidungen im Rahmen der Bundeswehrreform nicht wie von seinem Vorgänger geplant im Juni, sondern erst im Herbst dieses Jahres getroffen würden. Zu den in diesem Zusammenhang die Stadt Karlsruhe betreffenden Fragen der Zukunft des Kreiswehrersatzamts und des Luftwaffenmusikkorps 2 konnte er daher verständlicherweise auch keine Aussage machen.

Im Wesentlichen beabsichtigte der Minister durch seinen Besuch auch die Unterstützung des Wahlkampfes der Karlsruher Landtagskandidaten. „An Karlsruhe wie insgesamt an Baden-Württemberg gefällt mir, dass man hier, was etwa die exzellente Wissenschaft in Karlsruhe angeht, sehr erfolgreich arbeitet, aber dennoch äußerst bescheiden ist“, so de Maiziere. Beispielhaft nannte er den früheren Ministerpräsidenten Erwin Teufel, der kein spektakulärer Politiker gewesen sei, aber großartige Erfolge für das Land erzielt habe. Diese Erfolgsgeschichte Baden-Württembergs müsse auch nach der Landtagswahl unter einer CDU-geführten Regierung unbedingt ihre Fortsetzung finden, wie auch Generalsekretär Strobl betonte.

Marcus Hartmann, Pressereferent