CDU für Verbot von „Killerspielen“

Zum Thema „Killerspiele“ hat sich die CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat zwischenzeitlich sowohl an Oberbürgermeister Heinz Fenrich wie auch an Innenminister Heribert Rech gewandt.

„Wir bestärken den Oberbürgermeister nachdrücklich in seiner Forderung, die rechtlichen Grundlagen für ein Verbot von Killerspielen und Veranstaltungen, bei denen solche Spiele angeboten werden, zu schaffen“, erklärt Fraktionsvorsitzende Gabriele Luczak-Schwarz. Zugleich setze sich die CDU dafür ein zu prüfen, ob bei der geplanten Veranstaltung im Juni 2009 diese Action- und Shooter-Spiele aus dem Programm genommen werden können. Sollte dies nicht zu erreichen sein, müsse man auch über eine Kündigung nachdenken.

„Der CDU-Fraktion ist bewusst, dass Verbote allein nicht ausreichen. Vielmehr müssen wir uns alle mit diesen Spielen und ihren möglichen Folgen auseinandersetzen“, erklärt die Fraktionsvorsitzende weiter. Das geplante Begleitprogramm zu der Veranstaltung begrüße die Fraktion daher ausdrücklich.

Der CDU-Kreisvorsitzende Stadtrat Ingo Wellenreuther MdB erklärt dazu: „Mit dem Werteverständnis der CDU sind Spiele, bei denen es darum geht, möglichst viel und möglichst grausam zu morden, nicht vereinbar. Spiele, die zu Gewalt, menschenverachtenden Handlungen und Brutalität anleiten, widersprechen eindeutig unserer christlichen Grundhaltung. Veranstaltungen, die dieser Art Spiele eine Plattform bieten, haben in Karlsruhe nichts zu suchen.“