CDU begrüßt Absage des Computerspiele-Wettbewerbs

CDU-Fraktion und CDU-Kreisverband Karlsruhe-Stadt zeigen sich erleichtert über die Absage der für den 5. Juni 2009 in Karlsruhe geplanten Intel Friday Night Games. „Wir freuen uns, dass dieses von uns geforderte Ergebnis in Gesprächen zwischen Stadtverwaltung und Veranstalter doch noch erreicht werden konnte“, sagt Fraktionsvorsitzende Gabriele Luczak-Schwarz. Die Absage sei allein auf die Initiative der CDU und deren klare und eindeutige Haltung zurückzuführen.

„Eine Veranstaltung, bei der ‚Killerspiele‘ den Schwerpunkt bilden, hat in einer städtischen Halle nichts zu suchen“, ergänzt Kreisvorsitzender und Stadtrat Ingo Wellenreuther MdB. „Solche Spiele sind mit dem Werteverständnis der CDU nicht vereinbar. Die Absage ist deshalb die einzig mögliche und richtige Konsequenz.“ Gerade auch vor dem Hintergrund der Amoktat in Winnenden wäre eine andere Entscheidung kaum zu verantworten gewesen.

„Neben den negativen Auswirkungen, die das Spielen sogenannter Killerspiele auf das Verhalten von Kindern und Jugendlichen haben kann, wird vor allem die Suchtgefahr oft unterschätzt“, erklärt Gabriele Luczak-Schwarz. Auch insofern sei Aufklärung dringend geboten, weshalb die CDU eine öffentliche Diskussion und objektive Information nach wie vor begrüßt.

„Zudem wird sich die CDU weiter dafür einsetzen, dass die rechtlichen Grundlagen für ein Verbot von Killerspielen und Veranstaltungen, bei denen solche Spiele angeboten werden, geschaffen werden“, so die Fraktionsvorsitzende. Man sehe deshalb der Antwort von Innenminister Heribert Rech MdL erwartungsvoll entgegen.