Ingo Wellenreuther als CDU-Kreisvorsitzender überzeugend wiedergewählt

Am Kreisparteitag des CDU Kreisverbands Karlsruhe-Stadt am 22.02.2008 wurde der 48-jährige Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB mit 86% der Stimmen für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Sein Ergebnis von vor zwei Jahren, als er 82% Zustimmung erhalten hatte, konnte er nochmals steigern.

An dem mit über 240 Mitgliedern der CDU Karlsruhe hervorragend be-suchten Kreisparteitag in der Badnerlandhalle wurden auch die bisherigen Stellvertreter Sven Maier, Hildegard Wensauer und Gabriele Luczak-Schwarz in ihren Ämtern als stellvertretende Kreisvorsitzende bestätigt. Zum Schatzmeister wurde erneut Peter Mayer gewählt, Marcus Hartmann bleibt Pressesprecher und Julia Schulze Steinen Schriftführerin. Die 15 Beisitzer im Kreisvorstand sind: Bettina Meier-Augenstein, Alexandra Ries, Frank M. Allies, Isolde Haller, Thorsten Ehlgötz, Karin Wiedemann, Johannes Krug, Rüdiger Köbke, Marc König, Christina Schmittner, Albertine Prellwitz, Andreas Reifsteck,    Dr. Albert Käuflein, Manfred Groh und Karsten Lamprecht. Zur Internetbeauftragten wurde erneut Svenja Siemers gewählt.
„Ich bin sehr dankbar für das große Vertrauen, das mir die Parteifreundinnen und Parteifreunde ausgesprochen haben und werte dies als Anerkennung für unsere erfolgreiche Arbeit“, so Ingo Wellenreuther nach seiner Wahl.
In seinem Rechenschaftsbericht konnte Ingo Wellenreuther eine durch-weg positive Bilanz über die Arbeit des CDU Kreisverbands ziehen: ?Nach dem Zurückerobern des Direktmandats bei der Bundestagswahl haben wir in den letzten zwei Jahren auch beide Landtagsmandate zurück gewonnen und Oberbürgermeister Heinz Fenrich wurde eindrucksvoll im ersten Wahlgang in seinem Amt bestätigt. All das ist bestimmt nicht selbstverständlich, es sind großartige Erfolge der CDU Karlsruhe in den letzten Jahren.? Wellenreuther machte hierfür insbesondere den guten Zusammenhalt innerhalb der Partei verantwortlich: „Das spüren die Menschen in der Stadt und sehen in der CDU eine verlässliche Adresse, zu der man Vertrauen haben kann.“
Erfolgreich entwickelte sich auch die Finanzsituation des Kreisverbands. Trotz des finanziellen Aufwands für Wahlkämpfe und die weitere Sanierung des CDU Geschäftsstellengebäudes, habe die CDU Karlsruhe weitere 50.000 Euro Altschulden abbauen können, so Wellenreuther. „Wenn die Spendenbereitschaft anhält, so können wir im kommenden Jahr das Ziel einer kompletten Entschuldung des Kreisverbands erreichen.“
In einem Ausblick auf wichtige kommende Themen machte Wellenreuther noch einmal die Position der CDU zu den Themen Nordtangente und 2. Rheinbrücke deutlich. „Wir wollen diese beiden Projekte realisieren zur Entlastung und Entwicklung der gesamten Stadt, aber nur mit der umwelt- und menschenverträglichsten Lösung“, stellte der CDU Kreisvorsitzende klar. „Wir wollen den zügigen Weiterbau bis zur Theodor-Heuss-Allee und sagen auch: Hände weg vom Hardtwald! Wir sind also gegen einen oberirdischen Hardtwalddurchstich und nehmen die Hängebauchlösung in Kauf.“ Im Westteil der Nordtangente plädierte Wellenreuther für eine Überdeckelung bzw. Tunnellösung zum „Schutz von Mensch und Umwelt.“
Die CDU wolle den politischen Dialog in Karlsruhe mit allen Institutionen und insbesondere den Kirchen führen, so Wellenreuther und kam auch auf die sozialpolitische Ausrichtung der CDU Karlsruhe zu sprechen: „Als Partei, die sich am christlichen Menschenbild orientiert, braucht sich die CDU in sozialen Fragen von keiner anderen Partei etwas vormachen zu lassen.“ Wellenreuther sprach sich für die Fortführung des Heroinprojekts in Karlsruhe aus und warb für die Einrichtung eines Sozialfonds, um allen Kindern ein warmes Mittagessen in Kindergarten oder Ganztagesschule zu ermöglichen. „Ich halte es für einen unerträglichen Zustand, dass Kinder in unserer Gesellschaft hungern müssen weil sie aus sozialen oder finanziellen Gründen nicht am gemeinsamen Mittagessen  teilnehmen können.“
Wellenreuther nahm auch zum Thema Jugendkriminalität Stellung, das schon lange bei der CDU Karlsruhe auf der Agenda steht, und kündigte eine Expertenveranstaltung dazu im März an. Er sprach zudem das Thema Integration an und betonte die Bedeutung von Kenntnissen der deutschen Sprache für eine erfolgreiche Integration und ein friedliches Zusammenleben. „Forderungen nach türkischsprachigem Unterricht an Schulen oder Universitäten würden die Erfolge der jüngsten Integrationsarbeit mit einem Schlag zunichte machen. Deshalb wird es das mit der CDU nicht geben!“