In Sachen Integriertes Rheinprogramm - Polder Bellenkopf/Rappenwört -fordert die CDU Karlsruhe, auf eine Höherlegung der Hermann-Schneider-Allee und den Bau einer 1,4 Kilometer langen Spundwand rund um das Rheinstrandbad Rappenwört durch die Stadt Karlsruhe zu verzichten.


„Wenn man die ökologischen Flutungen bei einem Rheinabfluss von 2.600 m³/s abbrechen würde, würde die Hermann-Schneider-Allee gar nicht überflutet werden“, erläutert der CDU-Kreisvorsitzende Ingo Wellenreuther MdB. „Eine Höherlegung wäre damit nicht mehr nötig, zumal Retentionsflutungen nur etwa alle 80 Jahre auftreten.“ Der CDU-Kreisverband schließt sich damit dem Vorschlag des Wasserbauexperten und früheren Rheinstettener Bürgermeisters Berthold Treiber an und unterstützt einen Antrag der CDU-Gemeinderatsfraktion Karlsruhe.

Spundwand wäre erheblicher Eingriff in die Landschaft

Die CDU Karlsruhe fordert darüber hinaus, auf den Bau einer rund 1,4 Kilometer langen über vier Meter hohen Spundwand aus Metall rund um den Parkplatz des Rheinstandbads Rappenwört zu verzichten.

„Der Bau einer solchen Spundwand durch den Wald rund um das Rheinstrandbad Rappenwört wäre eine nicht hinnehmbare Verschandelung der Landschaft am Rhein und problematisch für die Tier- und Pflanzenwelt“, sagt der stellvertretende Kreisvorsitzende, Stadtrat Sven Maier.